Am Dienstag, den 21.04.26 waren wir bei einer spannenden Kröten- und Amphibien-Rettungsaktion bei der Firma Alb-Gold.
Obwohl die Sonne geschienen hat, war es ziemlich kalt. Amphibien mögen am liebsten warmes, feuchtes Wetter. Ist es kalt, sind sie ganz starr und können sich kaum bewegen. Deshalb haben wir leider nur vier Bergmolche gefunden.Nach der Winterstarre, in der sich die Tiere im Boden eingebuddelt haben, machen sie sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern, also zu Teichen, in denen sie ihre Eier ablegen. Hierzu müssen sie eine Straße überqueren, um zu einem Teich zu gelangen. Unsere Aufgabe war es, genau zu beobachten: Welches Tier haben wir gefunden? Ist es ein Männchen oder ein Weibchen? Und in welchem Eimer wurde es entdeckt? Das war gar nicht so einfach!Die Bergmolche hatten alle einen leuchtend orangenen Bauch. Um Männchen und Weibchen zu unterscheiden, mussten wir ganz genau hinschauen. Die Männchen konnte man an den Seiten und am Rücken an ihren kleinen blauen Punkten erkennen. Sie haben ein besonderes Muster, während die Weibchen eher schlichter aussehen.Außerdem haben wir erfahren, warum die Tiere dabei Hilfe brauchen: Auf ihrem Weg müssen sie oft Straßen überqueren, und viele werden von Autos überfahren. Deshalb stellen Helfer Zäune auf und sammeln die Amphibien ein, um sie sicher auf die andere Straßenseite zu bringen.Wir haben auch gelernt, wie wichtig es ist, vorsichtig mit den Tieren umzugehen. Man sollte sie nur mit Handschuhen anfassen, damit ihre empfindliche Haut geschützt wird.Nach der Suche stärkten wir uns zunächst bei einem gemütlichen Picknick im Freien. Bei schönem Wetter konnten alle die Pause genießen.Anschließend hatte Frau Zössmayr selbstgebastelte „Kröten“ versteckt, die wir suchen mussten. Auf jeder Kröte befand sich eine Aufgabe, die wir danach gemeinsam lösten, z.B. Gegenteile benennen oder Aufgaben um unsere mathematische Wahrnehmung zu schulen.Zum Abschluss gab es ein Bewegungsspiel: Frau Zössmayr las eine Geschichte über Kröten vor. Immer wenn das Wort „Kröten“ fiel, mussten die Kinder, die die Kröten darstellten, von einer Seite zur gegenüberliegenden Seite rennen – quasi symbolisch eine Straße überqueren. Ein Kind war der „Krötenretter“ und versuchte dabei, die anderen zu fangen. Wer gefangen wurde, wurde selbst zum „Krötenretter“ und half anschließend beim Fangen. Das sorgte für viel Spaß und Bewegung.
Zum Schluss hatten wir noch Zeit Karussell zu fahren und auf dem Spielplatz zu spielen. Es war ein toller Tag in der Natur!